Eine sportliche Herausforderung für die 9m - Kanufahrt auf der Altmühl

Zum Jahresabschluss durften die Neuntklässler zeigen, was in ihnen steckt. Unter verschiedenenen Reisethemen wie Bergwandern, Mountainbiken und anderen wählten sie sich eine Kanutour auf der Altmühl. Nach eigenständiger Planung ging es in der vorletzen Schulwoche los. Die Spannung war groß - das Ziel weit entfernt. Lesen Sie hier, wie es den Schülern erging.

Los ging es mit dem Zug nach Treuchtlingen. Von dort aus sind wir an die Altmühl gelaufen und haben die Kanus abgeholt. Am Anfang war es schwierig mit den Kanus umzugehen, und so wurden aus den 7km nach Pappenheim bei einigen aufgrund eines verwinkelten Zick-Zack-Kurses sicher die doppelte Strecke, aber letztendlich haben wir es geschafft und es hat in der Gruppe Spaß gemacht. Natürlich waren alle ziemlich kaputt, es war ja noch keiner vorher im Kanu gesessen.

In Pappenheim auf dem Campingplatz haben wir relativ schnell die Zelte aufgebaut – das hatten wir ja auch schon vorher geübt. Die leichteste Aufgabe des Tages: selbst das Abendessen organisieren. Wir haben Pizza bestellt und die ganze Gruppe gefragt, wer was auf seiner Pizza will und haben uns schnell geeinigt. Danach folgte noch Kartenspielen oder für die Unverwüstlichen Volleyball spielen.

Als es am nächsten Tag weiter ging, waren wir alle nicht wirklich motiviert, weil wir wussten, dass wir 21 km fahren mussten und das schon sehr weit war. Ein Paar haben gemeckert und sich am Anfang keine Mühe gegeben – allerdings ließen unsere Lehrer nicht mit sich reden! Nachdem wir mehr als die Hälfte geschafft haben, wussten wir, dass wir bald an die erste Wasserrutsche kommen. Eine Gruppe ist prompt gekentert und ihre Sachen waren alle nass. Es hat sehr Spaß gemacht mit der ganzen Gruppe diese Rutschen herunter zu fahren. Am Ende sind wir dann gut am nächsten Campingplatz in Dollnstein angekommen, auch wenn die Zeit schon fortgeschritten war und wir uns beeilen mussten, dass wir unser vorbestelltes Grillfleisch noch abholen konnten. Da waren dann alle froh das wir noch was zum Essen bekamen. Wir haben an dem Campingplatz gegrillt und Lagerfeuer gemacht. Dazu mussten wir erst Feuer anschüren und warten bis es niedriger wurde. Wir haben auch Marshmellows am Feuer gegessen.

Am nächsten Morgen haben wir gefrühstückt und alle Sachen zusammengepackt. Wir sind alle an diesem Tag schneller gepaddelt. Wir wollten nämlich alle nach Hause kommen, da die Kanufahrten auch sehr anstrengend waren. Trotzdem hat es viel Spaß gemacht und wir würden es jederzeit wiederholen.

Diese Erfahrung hat unsere Klassengemeinschaft sicher gestärkt und zusammengeschweißt.

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